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Fotos: Armin Schulz

Mein Name ist Sven Tiedemann. 1962 in Wittstock geboren, brachte ich mir während meiner Schulzeit in Neubrandenburg das Fotografenhandwerk selbst bei. Nach einem Pädagogikstudium an der Humboldt Universität zu Berlin und der Arbeit als Lehrer für Geschichte und Geographie, leitete ich seit 1987 den Bereich Fotografie im Pionierpalast und später im FEZ Berlin. In dieser Zeit begann ich, mit ersten Fotoprojekten im Ostteil Berlins meine eigene fotografische Handschrift zu entwickeln. 1993 zog ich mit meiner Familie in die Nähe von Oldenburg, ins Ammerland. Als freier Fotograf inszenierte ich hier und auf der Iberischen Halbinsel meine fotografischen Ideen.
Von 2002 bis 2015 unterrichtete ich als Dozent für Fotografie an der Bremer Akademie für Kommunikation, Marketing und Medien. Seit 2009 reise ich als leidenschaftlicher Bildersammler mit der Kamera immer wieder ins südliche und östliche Afrika.
Wildlife-Fotografien, Porträts afrikanischer Kulturen und heimische Inszenierungen bilden nun die Basis für spannende Fotogeschichten, Ausstellungen und Buchprojekte.


Ausstellungen

  • 1997
  • Kulturhistorisches Museum Stralsund, Galerie im Speicher

  • 1998
  • Galerie Findling, Wiefelstede

  • 2001
  • Sorat Hotel Brandenburg

  • 2001
  • Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz, Berlin

  • 2004
  • Photo Art Galerie, Vierradmühle, Neubrandenburg

  • 2010
  • Galerie Atelier III, Schlossinsel Rantzau, Barmstedt

  • 2016
  • Photo Art Galerie, RWN Halle 9, Neubrandenburg

  • 2017
  • Heimatmuseum, Wiefelstede

  • 2019
  • Bahnhofsverein e.V. Westerstede, Güterschuppen




Pressestimmen

„Schönheit erzeugt eine Art Schmerz, und wenn es besonders schmerzt, reagiere ich mit der Kamera.“, zitiert Sven Tiedemann den Fotografen Ernst Haas.
Die Suche nach Schönheit, nach Träumen und Sehnsüchten ist die Motivation, die in den Schwarzweißarbeiten ihren Ausdruck findet. So inszeniert Tiedemann, nichts dem Zufall überlassend, Modelle, Landschaften und Kulissen zu fotografischen Kompositionen, die, meist inspiriert von der Anmut des Körpers, auch Ausdruck der Gedanken und Träume des Fotokünstlers selbst sind. Dabei positioniert sich Sven Tiedemann durchaus als ein romantischer Fotograf, sowohl technisch als auch im Kontext des fotografischen Blickes.

Bernhardt Rengert, Märkische Allgemeine Zeitung, 26.02.2001

Er inszeniert keine Oberflächen ohne Inhalte, sondern arrangiert mit künstlerischen Mitteln das Berauschende an Frauen, ihre natürliche Stattlichkeit. Die Models agieren professionell zwischen idealisierter und erdverbunden-sinnlicher Schönheit wie auch spiritueller und profaner Liebe. Die inszenierten Akte und einfallsreichen Bildsujets bieten den Besuchern prickelnde Überraschungsmomente. Fantasievolle Sichten frappieren mit feiner Erotik wie auch mit akkurater Lichtführung. Tiedemann setzt Körper und Landschaften in einen spannenden Dialog.
Diese Schau erotischer Lichtbilder zeigt, dass der inzwischen in Niedersachsen lebende Sven Tiedemann eine ernst zu nehmende künstlerische Position vertritt. Er hat seine eigene Bildsprache gefunden, ja er beeinflusst Trends in der zeitgenössischen Aktfotografie.

Dr. Jürgen Tremper, Nordkurier, 9.12.2004

In Spanien hat Sven Tiedemann seinen Traum verwirklicht: Bilder zu schaffen, die wie Gemälde wirken.

Elisabeth Meyer, Barmstedter Zeitung, 30.11.2010