• Salzwiese am Jadebusen, Deutschland 2013

    Serengeti, Tansania 2012

  • Lake Manyara Nationalpark, Tansania 2012

    Wildeshauser Geest, Deutschland 2014

  • Ammerland, Deutschland 2017

    Samburu Nationalreservat, Kenia 2016

  • Varel, Deutschland 2016

    Gombe Stream Nationalpark, Tansania 2014

  • Wald bei Brandenburg, Deutschland 2001

    Arusha Nationalpark, Tansania 2012

  • Kafue Nationalpark, Sambia 2010

    Ammerland, Deutschland 2014

  • Okavango Fluss, Namibia 2010

    Ostsee, Rügen, Deutschland 2011

  • Südluangwa Nationalpark, Sambia 2010

    Rügen, Deutschland 2011

  • Ammerland, Deutschland 2014

    Südluangwa Nationalpark, Sambia 2010

  • Kafue Nationalpark, Sambia 2010

    Ammerland, Deutschland 2014

  • Serengeti, Tansania 2012

    Ammerland, Deutschland 2013

  • Südluangwa Nationalpark, Sambia 2010

    Wildeshauser Geest, Deutschland 2014

Verwischte Grenzen

Am Anfang stand ein Tagtraum von einer schönen, stillen Welt, in der sich Menschen in ihrer natürlichen Nacktheit frei in der Natur bewegen und wilden Tieren auf Augenhöhe begegnen können. Auch fotografisch eine schöne Idee, aber, verständlicherweise, sehr schwer zu realisieren.
Bei der Arbeit an Büchern, der Auswahl und Zusammenstellung zweier Fotografien für eine Doppelseite, erlebe ich immer wieder, wie ein Bildpaar auf einmal eine neue Emotion oder Aussage hervorruft. Im Verwischte-Grenzen-Projekt wende ich diesen Effekt ganz bewußt an. Dabei wird ein mit Bedacht ausgewähltes Bildpaar durch eine spezielle Ausschnitts-, Helligkeits- und Kontrastgestaltung fein aufeinander abgestimmt. Oft sind auch ein Einzelfoto und eine Idee Ausgangspunkt für das Erschaffen eines zweiten, meist aufwendig arrangierten Bildes. So entstehen nicht nur afrikanische Phantasien, es beginnt auch ein verwirrendes Spiel mit den Erwartungen und Vorstellungen der Betrachter. Erst beim Lesen der Ortsangaben unter jedem Einzelbild, wird man erkennen, dass manchmal auf den zweiten Blick nichts mehr so ist, wie es noch beim ersten schien.
Die, auf einmal unerwarteten, Bildkombinationen verwischen nicht nur geographische und ethnologische Grenzen, sie laden den Betrachter auch ein, eigene Abgrenzungen zu reflektieren.